Nachhaltigkeitsbericht gemäß CSR-Richtlinie der EU veröffentlicht

 

Deutscher Nachhaltigkeits KodexSeit April 2017 ist in Deutschland das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG) in Kraft getreten. Das nationale Umsetzungsgesetz der EU-weit gültigen CSR-Richtlinie verpflichtet große Unternehmen, Finanzinstitute und Versicherungen in Deutschland, einen nicht-finanziellen Bericht zu veröffentlichen, der Angaben zur Umweltleistung, zu Arbeitnehmer- und Sozialbelangen, Menschenrechten und Compliance macht.

Die igefa ist von dieser Pflicht nicht betroffen. Trotzdem hat sie sich bei ihrem Bericht zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) für das Jahr 2017 freiwillig und erfolgreich der Prüfung nach CSR-RUG durch das DNK-Büro gestellt. In der Datenbank des DNK sind die Nachhaltigkeitsleistungen der igefa transparent, verbindlich und vergleichbar dargestellt sowie öffentlich einsehbar. Dort liegen auch die Angaben von über 360 anderen Unternehmen vor, die den DNK als anerkannten Rahmen für ihre Berichterstattung zu nicht-finanziellen Leistungen nutzen.

Mehr Selbstkontrolle 

„Wir haben uns bewusst für die strengeren Kriterien nach CSR-RUG entschieden, denn sie zwingen uns zu mehr Selbstkontrolle“, erläutert Julia Del Pino, Vorsitzende des igefa Nachhaltigkeitsrats. „Wir decken damit auch bisher unerkannte Schwachstellen innerhalb unserer Organisation auf und können diese wirkungsvoller beheben.“ Den neuen gesetzlichen Anforderungen folgend hat die igefa offen über ihren Nachholbedarf und ihre Erfolge in Form von Konzepten, Ergebnissen der Konzepte, wesentlichen Risiken und messbaren Leistungsindikatoren berichtet. Weiterer Nebeneffekt der neuen Richtlinie: Nachhaltigkeitsberichterstattung nimmt mehr denn je die Unternehmensführung in die Pflicht. In diesem Punkt muss sich die igefa jedoch nicht umstellen. Vorstand, Geschäftsführung und Inhaber wissen seit jeher um die Bedeutung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und kümmern sich persönlich darum.

Produktsortiment wird analysiert, um Palmöl zu reduzieren und Mikroplastik auszuschließen

Zukünftig will die igefa verstärkt Akzente in der Sortimentsgestaltung setzen. Ein großer Fokus liegt dem DNK-Bericht zufolge auf den Materialien Palmöl und Mikroplastik. Im Hinblick auf die Verwendung von Palmöl in den von der igefa vermarkteten Produkten soll bis 2019 zunächst mehr Transparenz geschaffen werden. Die Analyse ist bereits im Gange. Das übergeordnete Ziel dabei: den Einsatz von klimaschädlichem Palmöl in Produkten wie Reinigern oder Kosmetika langfristig zu reduzieren. Vor dem Hintergrund verschmutzter Weltmeere nimmt sich der Unternehmensverbund zudem perspektivisch vor, kein Mikroplastik in den vermarkteten Produkten zu verwenden. Auch für dieses Vorhaben wird hinter den Kulissen bereits eifrig recherchiert und ein Überblick erarbeitet. Dazu gehört auch, dass der Begriff Mikroplastik zunächst präzise definiert wird. „Am Ende dieser umfangreichen Bestandsaufnahme wollen wir unser Produktsortiment wieder ein Stück nachhaltiger ausrichten und unseren Kunden umweltfreundliche Alternativen aufzeigen, damit sich auch deren ökologischer Fußabdruck verringert“, sagt Julia Del Pino.
 

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igefa Branchen-Spezialisten im Gespräch mit dem Nachhaltigkeitsrat.

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