Nahezu klimaneutrale Energieversorgung dank modernster Gebäudetechnologie

Am neuen Standort des Unternehmens Henry Kruse in Neumünster legte man schon bei der Planung nicht nur großen Wert auf mehr Lagerkapazitäten und eine leistungsstärkere Logistik, sondern auch auf nachhaltige Gebäudetechnologie.

„Es war uns wichtig, nachhaltig zu bauen – im Sinne der Umwelt und der Langfristigkeit. Der Energieverbrauch im Gebäude wird nahezu vollständig durch unsere selbst produzierte Solarenergie gedeckt, so dass wir weitestgehend klimaneutral am Standort arbeiten können“, so Firmeninhaber Kai Kruse.

Photovoltaik-Anlage Standort Igefa Henry Kruse NeumünsterPhotovoltaik und Geothermie im Einsatz

Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Neubaus gleicht beinahe einem Kraftwerk, das eine Einfamilienhaussiedlung mit rund 100 Einfamilienhäusern versorgen könnte (mittlerer Jahresverbrauch eines Einfamilienhauses ≈ 5.700 kWh).

Die über 636 Kilowatt-Peak (kWp) der Anlage entsprechen einer Jahreserzeugung von 565.178 Kilowattstunden (kWh), der mittlere Jahresverbrauch eines Einfamilienhauses liegt bei etwa 5.700 kWh.
Darüber hinaus hat es die Geothermie-Anlage auf die Erdwärme abgesehen: 16 Sonden ragen 120 Meter tief in die Erde, um das Gebäude mit seinen zirka 27.000 Quadratmetern Nutzfläche je nach Saison entweder zu wärmen oder zu kühlen. 
 

Vermeidung von Wärmeverlust

Für die Vermeidung von Wärmeverlusten im Gebäude sorgen Wärmetauscher in der Lüftungsanlage.
Die in der Abluft enthaltene Wärmeenergie wird zu über 80 Prozent dem Heizkreislauf des Gebäudes wieder zugeführt. 

Zudem wurde weitestgehend mit Mineralfaserdämmung zur Wärmeisolierung gearbeitet – eine Entscheidung, die die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) bei Weitem übertrifft.

Das Dämmstärkenniveau der Gebäudeteile mit Mineralfaserdämmung liegt zirka 20 Prozent über dem üblichen Dämmstärkenniveau vergleichbarer Firmengebäude.
 

Minimaler Energieverbrauch im neuen Rechenzentrum 

Das moderne Rechenzentrum am neuen Standort wurde so konzipiert, dass es lediglich 26 Prozent der Energie des vorherigen Standorts verbraucht! 

Zur Kühlung des Rechenzentrums und des Technikbereichs dient Kaltwasser aus der geothermischen Anlage.
Die Abwärme der Server – in der Vollausbaustufe produzieren sie die Heizenergie von etwa acht Einfamilienhäusern – wird ebenfalls in den Heizkreislauf eingespeist. Nicht zuletzt wurde höchst energieeffiziente Hardware eingesetzt, die zu drastischen Einsparungen geführt haben. 
 

Räume umweltfreundlicher gekühlt und beleuchtet

Gegenüber einer herkömmlichen Klimaanlage können zirka 60 Prozent Strom eingespart werden.

Dies ist möglich, indem sommerliche Raumtemperaturen durch den Einsatz von zugluftfreien Kühldecken auf zirka 24 Grad Celsius begrenzt werden.
Dabei erfolgt die Bereitstellung der Kälteleistung wie im Rechenzentrum primär über die Geothermie-Anlage.

Durch intelligente Lichtsteueranlagen im Lager, in den Besprechungs- und Schulungsräumen ließ sich der Stromanteil für die Beleuchtungsanlagen um bis zu 15 Prozent senken.

Die Leuchten werden nur angeschaltet, wenn sich Personen in den Räumen aufhalten.
Über eine Tageslichtregelanlage werden die Leuchten – je nach zur Verfügung stehendem Tageslicht – so weit heruntergedimmt, dass eine angenehme, gesunde und ermüdungsfreie Lichtstimmung in den Räumen herrscht.

Ferner wurden im ganzen Gebäudekomplex ausschließlich energiesparende und wartungsarme LED-Leuchten eingebaut.

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