Transparente Lieferkette

 

Einkaufvolumen der igefaEtwa 81 Prozent unseres Einkaufsvolumens wird in Europa hergestellt.

Dies bestätigt unser Streben, nahe gelegene Einkaufsquellen zu bevorzugen, um Transportwege gering
zu halten und Flexibilität zu  gewinnen.

Die Feststellung beruht auf Herstelleraussagen für rund 84 Prozent unseres Einkaufsvolumens. Eine artikelgenaue Erhebung ist aufgrund der Datenfülle und hohen Zahl der Lieferanten aktuell nicht möglich. Ein entsprechendes Monitoring befindet sich im Aufbau.

Um möglichen Risiken in der Lieferkette vorzubeugen und den Versorgungsauftrag unserer Kunden zu gewährleisten, haben wir in Zusammenarbeit mit dem strategischen Einkauf der INPACS ein Rahmenwerk zur Überwachung der Lieferkette entwickelt.

Im Berichtszeitraum und auch in den Vorjahren sind zwar keine Hinweise bezüglich eines Verstoßes gegen den Code of Conduct in unserer Lieferkette eingegangen, es besteht jedoch keine vollständige Transparenz.

Ziel der Überwachung der Lieferkette ist die Überprüfung der Einhaltung unseres Code of Conduct

Alle Risiken zu eliminieren, ist unmöglich. Durch die kontinuierliche Überprüfung der Lieferanten werden wir allerdings in die Lage versetzt, gegebenenfalls frühzeitig Vorkehrungen zu treffen oder Maßnahmen einzuleiten.

Der Prozess der Überwachung der Lieferkette beginnt mit einer Risikoanalyse, auf deren Grundlage bereits die aus unserer Sicht potentiellen Risikolieferanten vorselektiert wurden.

Die Lieferanten mit dem höchsten Risiko werden zuerst auditiert.

Sie füllen einen Vor-Audit-Fragebogen aus, um Informationen unter anderem zu Produktionsstandorten, Sortimenten, Vertriebsaktivitäten, Zertifizierungen und Umsätzen zu übermitteln.

Es folgt ein Vor-Ort-Audit mittels eines standardisierten Auditformulars.

Lieferanten AuditDieses führen erfahrene Mitarbeiter der INPACS und/oder igefa beziehungsweise igefa-Mitglieder durch, die ihren Sitz in der Nähe des Produktionsstandortes haben.
Auf diese Weise werden nicht nur Fahrtwege gespart, sondern auch die Mitglieder in den Prozess mit einbezogen und für die Thematik sensibilisiert.

Im Produktionsstätten-Audit werden vor allem die Produktion, die Qualitätssicherung, die Standortgegebenheiten und ethische Standards durchleuchtet.

Dieser Auditprozess wurde erst kürzlich entwickelt und das dafür erforderliche Budget Anfang 2017 freigegeben.

Wir gewinnen damit einerseits Klarheit über die ethischen und ökologischen Bedingungen in der Produktion.
Andererseits können verdeckte Fehlerquellen und Kostentreiber identifiziert und beseitigt werden.

 

Portrait Thomas Wölflein - Inhaber Arndt Gruppe und igefa Vorstandsmitglied


Die Sicherstellung der Warenverfügbarkeit und der rechtzeitigen Kundenbelieferung gehen mit den Audits einher und tragen nicht zuletzt zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit bei.

Als mittelfristiges Ziel bis spätestens Ende des Jahres 2018 haben wir uns vorgenommen, alle selektierten Lieferanten diesem Prozess zu unterziehen.

Die betreffenden Lieferanten repräsentieren etwa 42 Prozent des Einkaufsumsatzes der igefa. Es ist festgelegt, dass sie diesen Prozess im Zwei-Jahresrhythmus beziehungsweise bei kritischem Handlungsbedarf häufiger durchlaufen. 

Langfristiges Ziel ist es, alle wesentlichen Lieferanten einem solchen Audit-Prozess zu unterziehen.

 

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